Grußwort

© Moritz Schlieb

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wissen-schaf(f)t Brücken“ - Unter diesem Tagungsmotto wird vom 7. bis 10. September 2016 die erste gemeinsam konzipierte Tagung der Deutschen (DGA), Österreichischen (ÖGIA) und Schweizerischen (SGA) Gesellschaften für Angiologie mit der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) im Inter­nationalen Congress Centrum in Dresden stattfinden.

Die Begrifflichkeiten Wissenschaft und Brücken sind für die verantwortlichen Kongress­präsidenten PD Dr. Stefanie Reich-Schupke (DGP), Prof. Dr. Norbert Weiss (DGA), Prof. Dr. Andrea Wilfort-Ehringer (ÖGIA) und Dr. Ernst Gröchenig (SGA) gleich mehrfach von Bedeutung für die Konzeption dieser besonderen Tagung:

Wir möchten eine wissenschaftliche Tagung mit einem regen Austausch aktueller Erkenntnisse, Fragen und Diskussionen. Dazu laden wir herzlich zu einer breiten und interdisziplinären Teilnahme ein. Im Zentrum der Tagung stehen die Angiologie und Phebologie, doch sehen wir die „Gefäßmedizin“ insgesamt als ein weites Feld. Sie spielt in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen eine Rolle und kann gewissermaßen als Brücke zwischen den verschiedenen medizinischen Fachgebieten dienen. Ohne Gefäße geht es nicht! Wir würden uns daher freuen, auch Teilnehmer anderer Fachbereiche im Auditorium und als Referenten begrüßen zu dürfen. Entsprechend den bisherigen Planungen erwartet Sie ein abwechslungsreiches, interdisziplinäres Programm, welches die Kommunikation über die fachlichen Grenzen hinweg anregen, wissenschaftliche Ideen wecken und gemeinsame Kommunikation erleichtern soll.

Die Tagung findet in Dresden statt, einer Stadt mit vielen Brücken. Allein innerhalb der Stadt wird die Elbe von neun Brücken überspannt. Dresden ist Landeshauptstadt, das politische Zentrum Sachsens und eine der schönsten Städte Europas. Der Freistaat konzentriert hier zahlreiche Kultureinrichtungen, Hochschulen, Forschungsinstitute und medizinische Einrichtungen. So bietet Dresden ein ideales Zentrum, um Brücken zu schlagen zwischen Wissenschaft und Kultur. Dem möchten wir in unserem Tagungsprogramm in einer Mischung aus wissenschaftlichem „Pflichtprogramm“ und kulturellem Rahmenprogramm Rechnung tragen.

Das Kongresszentrum an der Elbe selbst ist eines der beeindruckendsten Tagungsgebäude in Deutschland. Es schafft ideale Optionen für einen Kongress der geplanten Größenordnung. Einerseits ist es groß genug für das Programm von mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften als „back to back“-Veranstaltung, andererseits bietet es aber auch ausreichende Nähe, um gemeinsame Sitzungen, Industriesymposien und Industrieausstellungen stattfinden zu lassen. Nicht nur im übertragenen Sinne finden sich hier im Inneren Brücken und Galerien zwischen den verschiedenen Ebenen. Durch die zahlreichen, variablen Optionen der Räumlichkeiten können wir Ihnen Wissenschaft in verschiedensten Formaten anbieten - Workshops, Seminare, Vorträge, Symposien und Hands-on-Trainings sind möglich.

Nun liegt es also an uns, das große Vorhaben einer gemeinsam konzipierten Tagung tatsächlich in die Tat umzusetzen, Gemeinsamkeiten zu schaffen und mit Leben zu füllen. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das unsere Gesellschaften uns geschenkt haben. Wir werden mit aller Kraft daran arbeiten, den Kongress in Dresden zu einem besonderen Ereignis werden zu lassen und laden Sie schon jetzt herzlich dazu ein!

   
PD Dr. Stefanie Reich-Schupke (DGP) Prof. Dr. Norbert Weiss (DGA)